Boßelverein Koldenbüttel

von 1900

 

Kaltenhörner Deich

 

23 Mann in der Rolle

 

Wetter: +-0°, Sonnenschein, Boden zum Teil gefroren, bestes Boßelwetter

 

 

Das Wetter meint es gut mit uns. Mit der Sonne im Gesicht geht’s heute an den Deich. Scheinbar sind wir nicht die einzigen, die das Wetter für einen schönen Nachmittag nutzen. Autos soweit das Auge reicht. Es wird eng am Deich. Es werden heute vier Feldkämpfe am Kaltenhörner Deich bestritten. Wir starten als letztes.

Schon die ersten Würfe zeigen, dass die Kugel auf dem gefrorenen Boden weit laufen wird. Trotzdem ist der Boden tückisch, denn zum Teil bleibt die Kugel stecken. Es ist ein spannender Kampf. Keine Mannschaft kann sich absetzen. Die Führung wechselt mehrmals auf der Hinrunde. Auf beiden Seiten sehen wir konstante und tolle Würfe. Jeder große Trüll der Kugel wird lautstark bejubelt. Die Stimmung hinter der Fahne ist super. Auch die Stimmung bei unserem Gegner ist erstklassig. Mit kreativen Schlachtgesängen feuern sie ihre Werfer an.

Zum Ende der Hinrunde überreißt einer unserer Boßler seinen Wurf an der Deichkrone und die Kugel läuft bis weit an den Treibselstreifen heran. Der Trüll des Wurfes ist so groß, dass der Gegner nicht hinterher kommt. Auch hat er Pech mit seinen Trüll. Wir feiern unser erstes Schott. Eine Nummer später drehen wir mit einen Schott und einen Kiek ut von 28 Metern.

Unsere Nummer eins beginnt mit der Rückrunde. Ein gewaltiger Trüll folgt und wir wollen schon beinahe das zweite Schott feiern. Doch der gegnerische Werfer hat ebenso Glück und seine Kugel läuft weit den Deich entlang. Der Gegner kann sich weiter an uns heran kämpfen. Nun zeigt sich, dass ein Schott bei gefrorenem Boden nichts zu bedeuten hat. Der Gegner hat Glück mit Trüll und wir nicht. Wir müssen unser Schott an Nr. 14 einsetzten. Unser Schott macht einen großen Wurf. Doch leider wieder ohne Trüll. Wir liegen nun mit 5 Metern in Führung. Der Gegner hat zu diesem Zeitpunkt die bessere Bahn. Doch hat er Pech und seine Kugel bleibt in dem Treibselstreifen hängen. Wir können die Chance nutzen und setzen uns endgültig ab. Wir können unser Kiek ut bis zum Schluss ausbauen.

 

Der BVK gewinnt mit 67 Metern.

 

Lüch op!

HM

 

 

 

Feldkampf gegen BV Uelvesbüll

28.01.2017

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